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„Die Einheit der Musik entsteht aus Gegensätzen.“ (Wolfgang Rihm)

No Kissing ist Mann – Frau, alt – jung, laut – leise, Ost – West, Jazz – Rock. Nacheinander, nebeneinander, miteinander. Mal nur eins davon, dann wieder alles zusammen. Die Musik von No Kissing zieht scharfe Grenzen, bricht gleichzeitig aber mit Form und Struktur und führt die Einzelteile wieder zum großen Ganzen zusammen.

Im Oktober 2014 erschien das Debütalbum "Behind The Mask" (Egolaut, Leipzig).

„Ein skandinavisch schönes Klanguniversum!“ (Westfälischer Anzeiger)

Werner Neumann – Gitarre, studierte in Arnheim und Köln. Er tourte mit verschiedensten Projekten durch die USA, Brasilien, Afrika, Asien und ganz Europa. Der Deutschlandfunk hält ihn für "einen der ausgereiftesten Virtuosen der europäischen Musikszene", der gerne mal "mit übersteuerten Soundgewittern eines Jimi Hendrix durch die gemäßigte Jazzlandschaft fegt".

Alma Neumann – Kontrabass, entstammt einer Künstlerfamilie, lebte in Berlin und studiert derzeit an der HMT in Leipzig.

Eva Klesse – Schlagzeug, studiert(e) in Leipzig, Paris und New York. Konzertreisen führten sie in die USA, nach Frankreich und China. Sie ist Preisträgerin des Jazznachwuchspreises der Stadt Leipzig.


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Presse:


„Am Schlagzeug entwickelt Eva Klesse eine unglaubliche Dynamik. Wenn man ihr zuschaut, sieht man sie ständig in konzentrierter schneller Bewegung, als greife sie mit ihrem ganzen Körper jeden Zwischenrhythmus auf. Das linke Bein auf dem Pedal, das die Hi-Hat betätigt, geht rasant und präzise rauf und runter, fein abgestimmt auf die Besen, die sie am liebsten benutzt. Verbunden mit den harten Schlägen der Stöcke, gern auch auf den Trommelrand, entwickelt Klesse eine eigenständige, dichte Sprache.

Einen weiten Klangraum spannt Werner Neumann zwischen melodiöser Entspannung und krachendem Rock – wobei das Leise an diesem Abend fast überwiegt; häufig im Einsatz ist der Tremolo, auch Wimmerhaken genannt, der Einzeltöne und Akkorde leicht wabern lässt. Alma Neumanns satter Kontrabass stabilisiert das Trio auf ruhige Weise. Mit sicherer Technik sorgt sie für Bodenhaftung.

Kompositionen von allen drei Musikern stehen an diesem Abend auf dem Programm – „ganz demokratisch“, sagt Werner Neumann – und gut hörbar. Im groben Aufbau ähneln sich viele Stücke, beginnen langsam, steigern sich und klingen leise aus. Immer entsteht ein rundes Ganzes, an dem die Musiker, ohne jazztypische lange Soli, gleichzeitig spielen. Zwischen Woodstock und freieren Formen pendeln die drei auf ihren Instrumenten und treffen sich genau dort, wo sie die Muse küsst.“


„No Kissing“, das Trio um Leipzigs Gitarrenprofessor Werner Neumann mit Alma Neumann (weder verwandt noch verschwägert, wie der „Chef“ betonte) am Kontrabass und der Schlagzeugerin Eva Klesse machte den Anfang. Einfach grandios, welche Fülle der Schwanengesang (Swan Song) verströmte: Der Gitarrist gab die Stimmung mit schwebenden Akkorden vor, die jungen Frauen hörten zu, spürten hinein, um dann einzusteigen und ein geradezu skandinavisch schönes Klanguniversum zu kreieren. Klesses spezielle Art und Weise, Schlagzeug zu spielen, wirkte wie ein liquider Tanz auf den Rhythmuswerkzeugen – von zart bis hart. Wenn nötig, konnte sie auch richtig Dampf-Druck produzieren, wie beim von ihr selbst verfassten „Cowboy“. Spielerisch wurde den Besuchern Komplexes und Vertracktes und immer wieder auch Tonmalerei in Vollendung geboten. Sehr unterhaltsam erzählte Neumann von seinen Schwierigkeiten, einen passenden Titel für Instrumentalmusik zu finden, sorgte so für Publikumsnähe, so dass der Applaus schließlich genauso grandios ausfiel wie die Musik.“

pics by sandra ludewig, betti malik, julian schließmeyer and no kissing


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mailto:werner.neumann@hmt-leipzig.de?subject=No%20Kissing